EIN HAUS FÜR ROSEMARIE TROCKEL IN SCHÜLLER; EIFFEL________
Der Ort:
Das Haus steht an dem nach Süden fallendem Hang unterhalb der
Georg-Meistermann-Straße. Das Wohnen schirmt sich zur Straße
ab und gräbt sich teilweise ins fallende Gelände. Andererseits steht das
Atelier als sichtbares Zeichen oberhalb der Straße und trennt sich somit klar
von der Wohnfunktion.
Das Konzept:
6,80 Meter breit, 24,25 Meter lang, 12 Meter hoch, bildet das
Ateliergebäude für Rosemarie Trockel zwei unterschiedliche
Richtungen und Funktionen.
Der Nutzer entscheidet sich im Schneidepunkt, dem Eingang, für
welche Funktion er sich entscheidet. Zwei konträre Raumkonzepte
stoßen hier aufeinander: der eine Körper als Atelier - einem konzentriertem
richtungsweisendem Raum; der andere als Wohnraum - einem privatem
Rückzugsort.
Das Material:
Das Konzept der homogenen Schale, komplettiert durch großflächige
Verglasungen, wird durch die äußeren Hüllwände, welche aus Sichtbeton
ausgebildet sind, sowie dem Dach, welches als fünfte Fassade zählt und
ohne Verblechung oder sichtbaren Abdichtungen errichtet wird, bestärkt.
Innerhalb dieser harten, gefalteten Schalen sind Böden und Einbauten aus Holz ausgeführt.

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