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Prof. Max Dudler Prof. Laurids Ortner Prof. Axel Schultes EINE WOHNBRÜCKE FÜR DUISBURG? STANDORT Die Hochfelder- Eisenbahnbrücke und die Brücke der Solidarität flankieren, das zu bebauende Grundstück so dicht, dass es nicht sinnvoll scheint eine weitere Brücke an dieser Stelle zu errichten. Der Standort scheint städtebaulich einer Wohnbrücke nicht gerecht, weil es ihr auf dem Land nicht möglich ist, ihre Aufgabe als verdichtendes und verbindendes Element zu erfüllen. Muss man die Wohnbrücke über den 250 m stützenfrei zu bespannenden Rhein bauen? Es ist schwer Gründe zu finden, um diese aufwendige Konstruktion und die damit entstehenden hohen Kosten in einem ausgewogenen Verhältnis zu sehen. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um diesem Standort zu definieren. KONZEPT Die unterschiedlichen Gründe, haben uns dazu bewogen keine neue Brücke auf dem Wettbewerbsgebiet zu planen, sondern das bestehende Potential für eine Weiterentwicklung zu nutzen. (Gehört Recycling nicht zu einer Industriestadt dazu?) Die existierenden Brücken bieten uns eine bereits bestehende und funktionierende Infrastruktur, die wir übernehmen und zu einem neuen, modernen und urbanen Stadtquartier weiterentwickeln. Im Gegensatz hierzu würde eine einzelne Wohnbrücke nie mehr sein, als eine Art Vorstadt Siedlung zwischen zwei Wohngebieten. Eine neue Interpretation der Living Bridge ist hier unsere Intention. TRANSFORMATION EINER AUTOBRÜCKE ZU EINER WOHNBRÜCKE. Wohntürme erstrecken sich wie LEUCHTTÜRME entlang der Brücke der Solidarität und bilden ein Orientierungspunkt, ein neues Zeichen für Duisburg. Das Leuchtfeuer ist ein Symbol für Sicherheit und Orientierung ein Signal, das in schwierigen Fahrwassern immer den Weg weist. Die Gebäude sind aufgeteilt in zwei Baukörper, in Sockel und Turm. Der Sockel dient neben dem Hochwasserschutz, als Parkhaus für die Bewohner. Sowohl die Erschließung für Fußgänger, als auch die der Autofahrer erfolgt über die Brücke. Die flexiblen Grundrisse bieten gehobenes Wohnen für unterschiedlichste Lebensentwürfe. Orte der Erholung, Begegnung und Vergnügung werden im Erdgeschoss und in den oberen Geschossen, den Bewohnern und der Öffentlichkeit geboten. Dies soll zur Belebung unseres neuen Stadtviertels am Rhein beitragen. Dieses Konzept dient als Zukunftsmodell, das auch auf andere Brücken übertragbar ist und eine Chance bietet schwierige Flussufern aufzuwerten. Wir sind der Ansicht, das Duisburg hier ein IMAGE entwickeln wird, dass seine Identität in Zukunft prägt. Entwurf: Patricia Gola Defne Saylan Shidokht Shalapour |